Eine Initiative zur Verbesserung der
Trinkwasserinstallationen in Gebäuden

Wasserhygiene beginnt beim Hausbau

„Wenn einmal die Kalt- und Warmwasser-Leitungen schlecht verlegt, die verwendeten Materialien und die angewandte Technik ungeeignet sind sowie der Stagnation in den Rohren nicht vorgebeugt wurde, dann können wir mit Aufklärung über den richtigen Umgang mit Trinkwasser in Gebäuden nur bedingt helfen. Denn Wasserhygiene beginnt schon beim Hausbau“, ist Herbert Wimberger vom FORUM Wasserhygiene überzeugt und bezieht neben den schon involvierten Sanitärprodukte-Erzeugern, Experten, Planern, Installateuren und Betreibern auch den Fach-Großhandel und die Baufirmen und Fertighaus-Erzeuger mit ein.

 

Österreichs Trinkwasser wird von den Wasserversorgern in zumeist bester Qualität angeliefert. Werden Trinkwasseranlagen jedoch nicht fachgerecht ausgeführt, gewartet und betrieben kann das Trinkwasser im Gebäude verkeimen. Das Netzwerk FORUM Wasserhygiene setzt sich für die Qualitätssicherung des Trinkwassers im Gebäude ein. Auch der Sanitärgroßhandel Holter und der Hausbauprofi WimbergerHaus haben das Zukunftsthema Trinkwasser erkannt und unterstützen die breite Initiative. 

 

„Ein Problembewusstsein für die Trinkwasserhygiene ist in Österreich leider nur mangelhaft vorhanden“, stellt KR Herbert Wimberger, Präsident des FORUM Wasserhygiene, alarmierend fest. Denn laut einer aktuellen Umfrage wissen 60 % der Österreicher nicht, dass Wasser verderben kann, und 80 % warten ihre Trinkwasserinstallation nicht regelmäßig. Die neue Trinkwasserverordnung, die seit 1. Jänner 2018 in Kraft ist, fordert mit der Risikobewertung einen hygienisch einwandfreien Betrieb von Trinkwasseranlagen und trägt damit zur Qualitätssicherung des Trinkwassers im Gebäude bei. Maßnahmen entlang der gesamten Wasserversorgungskette sollen das Risiko begrenzen und die Gesundheit schützen.

 

Trinkwasserhygiene als Chance

Der Sanitär- und Heizungsgroßhandel Holter hat das Zukunftsthema Trinkwasser erkannt und ist dem FORUM Wasserhygiene als Unterstützer beigetreten. Gemeinsam wollen die Kooperationspartner die Bewusstseinsbildung für Trinkwasserhygiene aktiv forcieren. „Die Entscheidung welches Rohr wie in welcher Wand verlegt wird, ist ein entscheidender Qualitätsfaktor. Ich sehe die Aktivitäten des Forums als große Chance für die Haustechnik und starken Nutzen für die Allgemeinheit. Je mehr das Thema Trinkwasserhygiene in den Vordergrund rückt, umso mehr sind auch kompetente Beratung und höchste Produktqualität gefragt“, erklärt Geschäftsführer Michael Holter die Beweggründe für die Kooperation. Die weiterbildende Qualifizierung durch das FORUM Wasserhygiene unterstützt auch die Fachberater von Holter darin, ihren Installateur-Kunden die Trinkwasserhygiene noch kompetenter näherzubringen. Diese können das neu erworbene Know-how zur Trinkwasserhygiene anschließend in ihrem Tagesgeschäft für ihre Kunden nutzen. Der Einsatz von geprüften Werkstoffen, einer am Stand der Technik befindlichen Verlegungstechnik und Beachtung der Umfeldfaktoren sowie Einhaltung der Wartung sind die Voraussetzung für die Qualitätssicherung des Trinkwassers im Gebäude. So kann die Gesundheit geschützt und die Rechtssicherheit unterstützt werden.

 

Höhere Qualitätsansprüche an Sanitärinstallation

Auch WimbergerHaus, Oberösterreichs Marktführer für individuelle Ziegelmassiv-Häuser, weist darauf hin, dass Bauherren der Trinkwasserinstallation noch viel zu wenig Beachtung schenken. „Unsere Kunden bauen ein Haus fürs Leben, in dem sie verschiedene Lebensphasen verbringen werden und sich wohl und sicher fühlen möchten. Das Wasser als unser wichtigstes Lebensmittel, das wir täglich frisch aus der Wasserleitung konsumieren, verdient daher einen weit höheren Stellenwert. Das Ziel muss es sein, dass Häuslbauer bei der Planung der Trinkwasserinstallation für ihr Eigenheim die gleichen Qualitätsansprüche stellen wie beim Aussuchen der Küche, Böden oder Fenster“, ist Christian Wimberger, Geschäftsführer von WimbergerHaus, überzeugt.

 

„Den Menschen ist viel zu wenig bewusst, dass Wasser zu einem Gesundheitsrisiko werden kann. Stetige Medienberichte weisen ebenfalls auf die Brisanz des Themas hin und zeigen, dass es an der Zeit ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und das Zukunftsthema Trinkwasser ernst zu nehmen“, resümiert Wimberger.