Eine Initiative zur Verbesserung der
Trinkwasserinstallationen in Gebäuden

Sicheres Trinkwasser

Wasserkontrolle & Gesetze

Wasser für den menschlichen Gebrauch darf keine Erreger enthalten, die eine Erkrankung des Menschen verursachen können. Dies ist in Österreich durch mehrere Gesetze hervorragend gesichert.

  • Trinkwasserverordnung
    Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch.
  • Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz
    Bundesgesetz über Sicherheitsanforderungen und weitere Anforderungen an Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und kosmetische Mittel zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.
  • Lebensmittelbuch: Das Österreichische Lebensmittelbuch findet seine gesetzliche Verankerung im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz. Dem Trinkwasser ist das gesamte Codexkapitel / B1 / Trinkwasser gewidmet.

Bis zum Wasserzähler obliegt die Sorgfaltspflicht dem Versorger, doch ab dann sind wir selber für unser gesundes Nass verantwortlich. Es liegt daher an uns selbst, dafür zu sorgen, dass sich unser Trinkwasser auf den letzten Metern nicht nachteilig verändert und dass es den Menschen in unserem Umfeld gut geht.


Legionellen, Pseudomonaden & Co.

Copyright: TU Dresden

Unter bestimmten Bedingungen besiedeln auch unerwünschte Keime die vom Menschen geschaffenen Wassersysteme. Zu ihnen zählen neben den Legionellen auch Pseudomonaden, Coli-Bakterien und coliforme Keime, Enterokokken sowie Clostridien.

​Zusammenhang zwischen Vermehrung von Mikroorganismen und  ihrer Umgebungstemperatur.Zusammenhang zwischen Vermehrung von Mikroorganismen und  ihrer Umgebungstemperatur.

Ihr Vorkommen wird dabei entscheidend von der Wassertemperatur beeinflusst. Die ideale Vermehrungstemperatur liegt meist bei Temperaturen zwischen 20 °C und 40 °C, ab 60 °C werden die meisten Keime abgetötet. Wie bei allen Lebenwesen hängt ihre Vermehrung auch vom Nährstoffangebot ab, das im Wasser vorhanden ist oder sich aus ungeeigneten Werkstoffen herauslöst.

Steht das Wasser in den Rohren über lange Zeit still, haben diese Keime darüber hinaus die Möglichkeit, sich in den Leitungen anzuhaften. Es entsteht der sogenannte Biofilm.